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Jörg Dähler

IT-Nonstop Blog

Archiv

Tag: Windows 2000

Bei einigen Posts werden hier Änderungen der Registry beschrieben, dazu möchte ich unbedingt folgende Warnung anmerken:

WarningDie unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallierung des Betriebssystems erforderlich machen. Ich kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Die Benutzung des Registrierungseditors ist auf eigene Verantwortung.

 

 

 

Bei Registry Änderungen ist also Vorsicht geboten. Kleine Fehler können schon dazu führen, dass das System nicht mehr läuft oder richtig arbeitet. Also, immer VORHER eine Sicherung durchführen.

Ich übernehme keine Verantwortung oder Haftung für irgendwelche Schäden.

Wenn Sie viele Anwendungen geöffnet haben, wird es schnell eng in der Taskleiste. Sie möchten aber trotzdem von dort per Schaltfläche auf alle Programme zugreifen, ohne die Programmstartleiste vertikal aufziehen zu müssen.

TIPP: Verringern Sie die Breite der Schaltflächen. In Windows-Versionen vor XP geht das so weit, dass Sie nur noch das Programmsymbol sehen, XP hingegen besteht auf einer Mindestbreite. Gehen Sie unter Windows 98, Me und 2000 so vor: Als Ausgangsgröße ermitteln Sie zunächst die Höhe der Titelleiste in der aktuellen Bildschirmauflösung. Dazu klicken Sie in der Systemsteuerung doppelt auf “Anzeige” und wählen auf dem Register “Darstellung” im Kombinationsfeld “Bildelement” den Eintrag “Titelleiste des aktiven Fensters”. Rechts daneben erscheint für die “Größe” ein Wert zwischen “17″ und “21″, den Sie sich merken. Bei einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten beträgt der Wert beispielsweise standardmäßig “19″. Öffnen Sie nun den Registry-Editor und im linken Bereich in der Baumstruktur den Pfad

HKEY CURRENT USER\Control Panel \Desktop\WindowMetrics

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Fläche in der rechten Fensterhälfte und wählen Sie “Neue Zeichenfolge”. Ein neuer “REG SZ”-Eintrag erscheint, geben Sie ihm die Bezeichnung “MinWidth”. Abhängig von der zuvor ermittelten Größe der Titelleiste bestimmen Sie nun die neue Einstellung: Für “19″ tragen Sie zum Beispiel “-300″ ein. Den genauen Wert errechnen Sie mit

(-15)*(Größe+t)

Melden Sie sich vom System ab und erneut an – ab jetzt erscheinen nur noch Symbole in der Taskleiste.

Unter Windows XP geben Sie für “MinWidth” einfach einen Wert über “-600″ ein, etwa “-500″. Damit reduziert Windows die Schaltflächen geöffneter Programme auf ihre Mindestbreite.

Achtung: siehe Warnung bei Registry Änderungen

Windows XP hat die Eigenart, die Sortierung von Ordnern im Explorer anders dazustellen als seine Vorgänger. Windows XP sortiert die Ordner nach Zahlen und nicht nach Buchstaben, so ist zum Beispiel der Ordner IE6 kleiner als IE501sp2.

Windows 2000 Beipsiel: Ie5 Ie501sp2 Ie6

Windows XP Beispiel: Ie5 Ie6 Ie501sp2

Das alte Verhalten können Sie in Windows XP durch einen Registry-Hack wiederherstellen: Navigieren Sie mit dem Programm regedit zum Schlüssel

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer

und legen Sie dort einen neuen DWORD-Wert namens NoStrCmpLogical an, wenn er noch nicht existiert. Eine 1 in diesem Wert ergibt die alte Sortierung, eine 0 oder das Löschen des Wertes die neue. Damit die Änderung wirksam wird, müssen Sie den Explorer neu starten, am besten indem Sie sich ab- und wieder anmelden.

Achtung: siehe Warnung bei Registry Änderungen

Jedes Mal, wenn sie auf eine Datei mit einer Endung klicken, für die noch kein Programm eingetragen ist, fragt der Explorer, ob er im Internet nach einem geeigneten Programm suchen soll. Da diese Suche meistens nie ein sinnvolles Ergebnis bringt können sie diesen nervigen Zwischendialog auch abstellen.

Legen Sie dazu als Administrator mit dem Registry-Editor im Schlüssel

HKEY_ LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Win dows\CurrentVersion\policies\system

einen DWORD-Wert namens “NolnternetOpenWith” an und setzen Sie seinen Wert auf 1.

Achtung: siehe Warnung bei Registry Änderungen

Sie versuchen, ein PDF- oder Word-Dokument direkt aus dem Browser heraus aufzurufen. Doch anstatt den Text anzuzeigen, scheint der Computer eine Pause einzulegen. Das nervt.

Dieses Problem tritt auf, wenn eine im Hintergrund gestartete Anwendung noch auf eine Eingabe in einem Dialog wartet, der von einem anderen Fenster verdeckt ist. Das kann beispielsweise eine Sicherheitsabfrage von Word vor dem Ausführen eines Makros sein oder die Prüfung auf Updates bei Adobe Acrobat. Wartende Anwendungen signalisiert Windows durch dreimaliges kurzes Blinken des betreffenden Symbols in der Taskleiste. Erst nach 200 Sekunden springt Windows automatisch auf den bremsenden Dialog. Diese Zeit sollten Sie deutlich verkürzen.

  1. Rufen Sie dazu “Ausführen” im Startmenü von Windows auf, geben Sie dort “regedit” ein und klicken Sie “OK”
  2. Navigieren Sie nun zu dem Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop
  3. Klicken Sie dann im rechten Teil des Fensters auf den Eintrag für den DWORD-Wert “ForegroundLockTimeout” und öffnen Sie “Bearbeiten | Ändern”
  4. Im folgenden Dialog wählen Sie als “Basis” die Option “Dezimal“. Dann geben Sie für “Wert” die gewünschte Wartezeit in Millisekunden ein, zum Beispiel spiel “10000“. Tipp: Verwenden Sie keine zu kurzen Zeiten, damit Anwendungen nicht unkontrolliert hin und her springen. Bestätigen Sie mit “OK”.

HINWEIS: An dieser Stelle in der Registry können Sie auch das Blinkverhalten mdifizieren. Dazu bearbeiten Sie den Wert “ForegroundFlashCount” in gleichen Schlüssel. Ändern Sie diesen Wert zum Beispiel auf “10″ damit die wartende Anwendung zehnmal in der Taskleiste blinkt.

Gültig für: Versionen: Windows XP, 2000

Achtung: siehe Warnung bei Registry Änderungen

Sie möchten den Zugriff auf die Ordneroptionen im Windows Explorer verhindern, damit unbefugte Nutzer nicht etwa versteckte Dateien einblenden oder die Desktop-Ansicht ändern können.

Durch einen zusätzlichen Eintrag in der Registry können Sie den Zugriff auf die “Ordneroptionen” des Windows Explorers verhindern. Dies funktioniert unter allen Windows-Versionen, die mindestens Internet Explorer 4 verwenden.

  1. Rufen Sie dazu “Ausführen” im Startmenü auf, geben Sie “regedit” ein und klicken Sie “OK”
  2. Navigieren Sie im Editor zum Schlüssel
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer
  3. Dann klicken Sie in den rechten Teil des Fensters, öffnen “Bearbeiten | Neu | DWORDWert”, geben den Namen “NoFolderOptions” ein und drücken die Eingabetaste. Nun öffnen Sie “Bearbeiten | Ändern”, setzen den Wert auf “1” und klicken “OK”
  4. Die Einstellung ist sofort wirksam. Schließen Sie die Registry mit “Registrierung | Beenden”
  5. Danach ist ein Neustart von Windows erforderlich.

Der gezeigte Eintrag sperrt die Ordneroptionen für den aktuellen Benutzer. Um den Zugriff hingegen für alle User einheitlich zu sperren, nehmen Sie denselben Registry-Eintrag vor, diesmal allerdings im Schlüssel “HKEY_LOCAL_ MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer”.

Um den Zugriff auf die Ordneroptionen zu einem anderen Zeitpunkt wieder zu ermöglichen, setzen Sie den geänderten Wert auf “0″ oder löschen ihn komplett.

Versionen: Windows 98,Me,2000,XP

Achtung: siehe Warnung bei Registry Änderungen

Nach der Deinstallation von Programmen verbleibt auf dem Desktop häufig die Verknüpfung zu den Programmen übrig. Klicken Sie diese Verknüpfung doppelt an, erscheint eine Fehlermeldung und Windows sucht die Festplatte nach alternativen Programmen ab. Um diese nervige Suche zu unterbinden, ändern Sie die Registry wie folgt:

  1. Über “Start” und “Ausführen” starten Sie mit “REGEDIT” den Registrierungseditor
  2. Wechseln Sie zum Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion \Policies\System
  3. Erstellen Sie, falls nicht vorhanden, den DWORD-Wert “NoResolveSearch” und weisen Sie diesem den Wert “1” zu

Achtung: siehe Warnung bei Registry Änderungen